Hartmann von Aue - Portal
Das Hartmann von Aue-Portal ist auf die aktuellen Browser-Versionen
abgestimmt. Wenn ältere Browser-Versionen benutzt werden, sollte die
erforderliche Kompatibiläts-Option aktiviert sein.
Das Hartman von Aue-Portal ist für einen weiten Benutzerkreis bestimmt,
der alle an Hartmann Interessierten einschließt, von den für die
mittelalterliche Literatur aufgeschlossenen Laien über die Studierenden
bis hin zu den Hartmann-Spezialisten. Es sind jedoch die Studierenden,
die die mit Abstand größte Gruppe der Nutzer bilden. Sie suchen –
ausgehendend von einer bestimmten Stelle in der von ihnen benutzten
Textausgabe – Antworten auf Fragen zum Verständnis der Stelle. Die
Hartmann-Spezialisten, vermutlich nur ein kleinerer Teil der Nutzer,
wünschen jedoch Zugang zu den Daten, die den Materialien und
Erschließungsinstrumenten zugrunde liegen, um damit Forschungsfragen zu
bearbeiten.
Die unterschiedlichen Nutzerinteressen spielen für die Konzeption und
Weiterentwicklung des Portals eine wichtige Rolle. Wenn Studierende bei
der Lektüre Auskunft über eine bestimmte Wortform suchen, dann wünschen
sie Erläuterungen genau zu der Textstelle, die sie interessiert. Wenn
sie aber mehr darüber wissen wollen, dann muss das Portal ihnen auch die
entsprechenden Daten bieten. Studierende werden so in die Lage
versetzt, Daten zu sammeln und zu vergleichen und damit selber
Forschungsfragen und Hypothesen zu formulieren und auf diese Weise aktiv
an der Forschung teilzunehmen.
Um den Interessen eines großen Benutzerkreises entgegenzukommen, bietet
das Portal freien Zugang zu den Faksimiles der Handschriften und zu den
Transkriptionen des in ihnen überlieferten Textes, ferner bietet es
Kontextübersetzungen und grammatische Angaben für jede einzelne Wortform
einer kritischen Ausgabe und Konkordanzen mit ausreichendem Kontext zum
gesuchten Lemma und schließlich rückläufig sortierte
Wortformenregister, Reimregister und Namenverzeichnisse zu allen Werken
Hartmanns von Aue.
Die Materialien und Erschließungsinstrumente wurden im Rahmen der
Arbeiten an dem Portal von verschiedenen Seiten erstellt. Den
Bibliotheken und allen an der philologischen Erschließung Beteiligten
wird an den entsprechenden Stellen namentlich gedankt.
Die Internetseiten bieten einerseits Übungsmaterialien zum Gebrauch für
die akademische Lehre, sie stellen andrerseits aber auch ein Beispiel
für die aktive Teilnahme der Studierenden an der Forschung dar: Die
Webseiten sind zum Teil entworfen und programmiert worden von
Studierenden der Florida Gulf Cost University, einen Teil der
Digitalfaksimiles haben Studierende der Universität Bonn für die
Netzpublikation vorbereitet. Einzelne Beiträge und Vorschläge haben
Studierende der Universitäten Trier und Würzburg beigesteuert. Das
Engagement und die Arbeiten aller an der Erstellung der Webseiten
beteiligten Studierenden verdienen daher eigens gewürdigt zu werden.
Besonderer Dank gebührt schließlich den Informatikern Bennet Hammer von
der Florida Gulf Cost University, Hermann Schwaerzler von der
Universität Innsbruck und Ute Recker-Hamm von der Universität Trier für
ihre unschätzbare Hilfe und Unterstützung bei der technischen
Realsierung des Portals.
Im Laufe des akademischen Jahres 2011/2012 wird zur Erprobung eine
Pilotversion des Kontextwörterbuchs zu Hartmann von Aue zugänglich
gemacht werden, die wie das gesamte Portal mit seinem reichen
Vernetzungspotential auch auf Tablet-PCs sowie über Mobiltelefone
benutzt werden kann.
Allen am Aufbau und der Weiterentwicklung des Hartmann von Aue-Portals
Beteiligten sei schließlich nochmals gedankt für ihre fruchtbare
Zusammenarbeit.
Professor Roy A. Boggs
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